Ausstellungen

 „Volkskundliche Sammlungen“ auf Schloss Straßburg  LogoKaerntenCard_transparent1 (1)

Hier werden in einem attraktiven Rahmen die schlichten Objekte bäuerlichen Lebens, wie bäuerliche Geräte und
Werkzeuge, bäuerliche Möbel und Hausrat, gezeigt.

Die ehemalige bischöfliche Residenz Schloss Straßburg/Gurktal beherbergt nach der Präsentation mehrerer Wechselausstellungen in den vergangenen Jahren in Form eines Regionalmuseums auch eine Dauerausstellung. Diese bietet eine neue Darstellung und Aufbereitung der bereits seit dem Jahr 1961 bestehenden und überwiegend aus privaten Leihgaben sich zusammensetzenden volkskundlichen Sammlungen des Gurktales.
Sieben eigens dafür adaptierte Räume bilden in bewegtem Bruchsteinmauerwerk und zurückhaltend gestalteter Holzkonstruktion einen attraktiven Rahmen für die schlichten Objekte bäuerlichen Lebens.
Möbel, Geschirr und anderer Hausrat geben Einblick in die Lebensgewohnheiten und in die Wohnsituation des Bauern. Butterkübel, Schottwiege, aber auch Brechel und Webstuhl bezeugen, dass der Bauernhof in hohem Ausmaß zur Selbstversorgung imstande war.
Dass dessen Vermögensverhältnisse trotzdem äußerst bescheiden waren, wird in einer Dokumentation zur Sozialgeschichte des Gurktales aufgezeigt.Die Präsentation von Brauchtum und Spiel sowie unterschiedlicher Formen der Volksfrömmigkeit ergänzt und vervollständigt die umfassende Schau bäuerlichen Lebens im Gurktal.

„Frauen-Kunst-Werke“ auf Schloss Straßburg

Die Sammlung Werkmann beinhaltet eine einzigartige Sammlung von historischen textilen Kostbarkeiten von der Zeit des Biedermeier bis hin zu den Jahren um 1940/50.Frau Werkmann

In den vfoldererschiedensten Textilien und modischen Accesssoires werden Stickarten die sowohl das bäuerliche Leben wie auch das Leben in Adel und Bürgertum gezeigt. In einmaligen Exponaten werden auch erstmals die 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts gezeigt.

Diese Sammlung in ihrer Gesamtheit bietet dem Kultur- und Kunstinteressierten einen Einblick in die Welt der Frau. Fast alle alten Muster sind nicht etwa von den Frauen im Dorf erfunden, sondern sie sind wie wanderndes Märchengut übernommen und weitererzählt worden. Denn Sitte und Brauchtum sind die seelischen und geistigen Inhalte einer Dorfgemeinschaft. Man denke an den Lebensbaum, den Lebensbrunnen, an die Namen im Vogelkleid, an die Rosse des wilden Heeres, an sagenhafte Hirsche, an Cherubim und Seraphim und an all die Metaphern, die das Hier und Jetzt überdauernd das Dort und Einst überliefern oder verkünden.

Eine Sammlung von alten Mustern der Leinenstickerei ist im tiefsten eine Sammlung von Märchen und Weistümern, die man sich einst erzählt hat. Damit diese Schätze nicht ganz verloren gehen wird diese Sammlung nun in ihrer ganzen Vielfalt auf der Straßburg gezeigt.

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18 Uhr bis 30.September

http://www.frauen-kunst-werke.at

 

Weiters gibt es laufen Ausstellungen von Werken namhafter Künstler. Im Burghof des Schlosses werden vom Kulturring
und der Stadtgemeinde Klassik- u. Jazzkonzerte, Lesungen u. Schauspiele, etc. veranstalltet.
Details finden Sie im Veranstaltungskalender.

Info Museum Volkskundliche Sammlungen, „Frauen-Kunst-Werke“, Pfeifenausstellung :
Telefon: +43 (0)4266 2375
Telefon: +43 (0)4266 2236 13 (Hr. Herbst)
Fax: +43 (0)4266 2395
E-Mail: strassburg@ktn.gde.at
Geöffnet Mai – September; 10.00 – 18.00 Uhr
Eintrittspreise Volkskundliche Sammlungen, „Frauen-Kunst-Werke“, Pfeifenausstellung :
Erwachsene inkl. 2 Euro Konsumetationsgutschein:
Führung Volkskundliche Sammlung:
€ 6,00
€ 1,00
Kinder bis 15 Jahre freier Eintritt

Pfeifenausstellung – in memoriam Hermann Sabitzer

pfeifenausstellung-sabitzerIn der Pfeifenausstellung von Herrn Hermann Sabitzer sind ca. 700 Stück Pfeifen aus der ganzen Welt zu sehen.

Eine der ältesten Pfeifen ist eine Meerschaumpfeife aus dem Jahre 1790. Neben einigen Dutzend Meerschaumpfeifen werden Porzellan-, Holz-, Glas- u. Tonpfeifen in jeder Art, Form u. Schönheit gezeigt. Wasser- u. Opiumpfeifen sind ebenfalls von unvergleichlich orientalisch kunsthandwerklicher Geschicklichkeit zu bewundern – sehenswert jedes einzelne Stück in seiner Ausführung.

seit 2010 integriert in die volkskundlichen Sammlungen auf Schloss Straßburg Geöffnet von Mai - September

seit 2010 integriert in die volkskundlichen Sammlungen auf Schloss Straßburg
Geöffnet von Mai – September