Schloß Pöckstein

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Das Schloß Pöckstein steht an der Einmündung des Metnitzbaches in den Gurkfluß. Man nennt den Ort daher auch Zwischenwässern.

Im Auftrag von Fürstbischof Josef II. Graf von Auersperg (1772-1783) errichtete der Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1746-1835) anstelle des bescheidenen alten Herrenhauses das stattliche Schloß, da die Straßburg durch ein Erdbeben schwer beschädigt und durch einen Brand auch noch ein Teil der Inneneinrichtung zerstört worden war. Das Schloß selbst ist ein bedeutendes Beispiel für den Klassizismus in Österreich. Es wurde als quadratischer Block mit vier Stockwerken ohne Innenhof erbaut. Abgeschlossen wird der Bau von einem Uhrturm mit Zwiebel. Ein zusätzlicher Schmuck sind die türmchenartigen Kamine an den vier Dachecken.

Das Schloß Pöckstein beherbergte den Sitz der Guts- und Forstdirektion des Bistum Gurk bis zum Jahre 2002. Danach wurde der Sitz des Bistums in das Stift St. Georgen am Längsee verlegt. Im Jahre 2012 wurde das Schloß Pöckstein an die jetzigen Besitzer Imgard und Thomas Telsnig verkauft.

Derzeit werden am Schloß Pöckstein rigorose Umbau-, Sanierungs- u. Restaurationsarbeiten vorgenommen.

Nach diesen Um- u. Restaurierungsarbeiten wird das Schloß Pöckstein Mitte 2016 als Kunst- und Kulturzentrum samt musealen Einrichtungen in Betrieb gehen.

Kontakt:

Residenz Schloß Pöckstein
Kunst- und Kulturzentrum
Kaffee – Restaurant
Pöckstein 1
A-9341 Straßburg
Führungen gegen Voranmeldung
Eröffnung Mitte Mai 2016
Künftig ganzjährig geöffnet
Tel. +43 664 8464 351
office@schloss-poeckstein.at
www.schloss-poeckstein.at