Geschichte

Der planmäßig angelegte Ort Straßburg, mitten in den Gurktaler Alpen gelegen, entstand vermutlich zwischen 1200 – 1213. Nach Errichtung der Burg 1147 war Straßburg bereits zum Sitz der Gurker Bischöfe und zum bedeutendsten Ort im Gurktal geworden. Das Stadtrecht bekam dieser von festen Mauern umgebene Ort 1380. Als im 18. Jh. der Bischofssitz nach Pöckstein-Zwischenwässern verlegt wurde, schwand die Bedeutung Straßburgs.

Der geistliche Charakter als ehemalige Residenzstadt der Bischöfe von Gurk ist noch heute in den zahlreichen Kirchen und Kapellen der Umgebung, einem alten Alumnatsgebäude (ehemaliges Priesterseminar – jetzt Stadtgemeindeamt) sowie einer sehenswerten Stadtpfarrkirche erkennbar. Die Bischofsburg von Straßburg ist eine der schönsten und größten Wehranlagen Österreichs (12. – 17. Jh.). Die keilförmig von ihr ausgehenden, zum Teil erhaltenen Stadtmauern (13. – 16. Jh.) umfassen die zwischen dem Burgberg und dem Gurkfluß gelegene Stadt.

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Die Bischofsstadt Straßburg und ihre Umgebung, ihre Geschichte, ihre Kirchen und ihre historischen Bauten:

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